10 Quick Tipps zur Motivationssteigerung

Motivierte Mitarbeiter sind das A und O einer Unternehmung: Sie bringen eine höhere Arbeitsleistung, sind innovativer und machen weniger Fehler. Dies erhöht wiederum die Produktivität und Profitabilität des gesamten Unternehmens. Mangelt es an Motivation, so geschieht das genaue Gegenteil. Der Arbeitsprozess verlangsamt sich, Deadlines werden nicht mehr eingehalten, Mitarbeiter fehlen öfters bei der Arbeit und machen keinerlei Anstalten innovative Ideen einzubringen. Dies vermiest nicht bloss die Stimmung am Arbeitsplatz, sondern hindert zudem das Unternehmen daran, auf höchstem Niveau zu produzieren.

Alles Führungssache?

Mitarbeiter so zu führen, dass sie morgens motiviert zur Arbeit auftauchen, gehört zur Kernkompetenz eines Team Leaders. Vor allem in Krisenzeiten wie diesen können sich Mitarbeiter ganz schön verunsichert und dadurch auch unmotiviert fühlen. Im Zentrum jeder Unternehmensstrategie sollte im Moment deshalb die Mitarbeitermotivation stehen. Laut einer britischen Studie ist es aus Sicht der Mitarbeiter gern gesehen, wenn ein Leader hier die Initiative ergreift: Rund 73% der Befragten wünschen sich, dass die Führungskräfte aktiv mehr für die Motivation ihrer Angestellten unternehmen würden. Und weil das nicht immer einfach ist, haben wir hier zehn einfache und schnelle Tipps im Bereich Kommunikation, Leadership und Infrastruktur zusammengestellt, die für einen frischen Motivationsschub im Team sorgen. Ziel dieser Strategien ist es stets Initiative, Leistung sowie grundsätzliches Verhalten der Angestellten positiv zu beeinflussen:

Kommunikation

1. Offenheit

  1. Eine Führungskraft sollte transparente Einblicke in das Unternehmen und seine Fortschritte geben. Teilen Sie ihren Mitarbeitern gute Nachrichten gleich mit, erläutern Sie Entscheidungen und binden sie Ihr Team so in Strategien mit ein. Somit wird zudem verhindert, dass aneinander vorbei gearbeitet wird. Wichtig ist hier auch, dass nicht nach unten kommuniziert, sondern ein Austausch auf gleicher Höhe stattfindet. Hier hilft es beispielsweise, wenn die Führungskraft die Angestellten um Rat bittet, Kritik zulässt und eigenes Fehlverhalten zugibt. Fühlen sich Mitarbeiter einbezogen, sind sie auch motivierter.

2. Direkt nachfragen

Bevor Sie Zeit verlieren und rätseln, was den Mitarbeitern zur Motivation dienen könnte: Fragen Sie direkt nach. Gehen Sie ins Gespräch mit Ihren Angestellten. Sei das bei einem Kaffee, im Rahmen eines Meetings oder auch einer Email Umfrage. Direkte Kommunikation lässt weniger Raum für Missverständnisse und man kommt schneller ans Ziel.

3. Gemeinsames Brainstorming

Brainstorming Meetings gelten bereits bei vielen grossen Unternehmen als beliebte Motivations Booster. Eine solche Session führt dazu, dass sich die Mitarbeiter involvierter, engagierter, loyaler und enthusiastischer fühlen. Brainstorming hilft nicht nur dabei, die Kreativität wieder ins Fliessen zu bringen und das Selbstwertgefühl zu stärken. Es kreiert zudem Vorfreude auf zukünftige Projekte des Unternehmens.

Leadership

4. Als Vorbild motivieren

Den Mitarbeitern die von ihnen verlangte Arbeitsmoral aufzuzeigen, geht am Besten indem Sie diese vorleben. Ein motivierter, engagierter und positiv gestimmter Chef steigert das Vertrauen der Mitarbeiter, und verleitet diese dazu ihre eigene Arbeitsmoral der des Vorgesetzten anzupassen. Immerhin lernt der Mensch viel durchs Nachahmen. Wer also will, dass seine Mitarbeiter stets pünktlich erscheinen, sollte das selber auch tun. Wer möchte dass Mitarbeiter Verantwortung übernehmen und zu einem angenehmen Arbeitsklima beitragen, sollte auch selber als Identifikationsperson auftreten. Wichtig ist hier zudem: Positivität anstatt Druck verbreiten. Zeigen Sie Interessen an Ihrem Team, fragen Sie nach ihren Zielen, Herausforderungen und möglichen Problemen.

5. Auf Mitarbeiter eingehen

Es ist wichtig, die Fähigkeiten und Talente der eigenen Mitarbeiter zu kennen. Dadurch kann auch sichergestellt werden, dass jeder an der richtigen Stelle eingesetzt wird. In einer Position zu arbeiten, die beispielsweise entweder über- oder unterfordert, wirkt sich negativ auf die Motivation aus. Umgekehrt steigert sich die Motivation, sobald Mitarbeiter ihr Talent am richtigen Posten unter Beweis stellen können.

6. Klare Ziele setzen

Ziellos vor sich hin arbeiten, ist der ultimative Motivations-Killer. Dies zeigt auch eine Studie von der Work-Management-Plattform Asana und Statista. Werden Ziele nicht klar kommuniziert, hat das bei rund 27% der Befragten Angestellten gar zur Kündigung geführt. Klar definierte Unternehmensziele geben wiederum Orientierung und lenken somit auch die Motivation in die richtige Richtung. Dabei gilt: Je konkreter das Ziel desto besser. Deshalb ist es immer empfehlenswert, bei der Formulierung der Ziele Zahlen sowie Zeitspannen einzubeziehen. Das Einbauen von Etappenzielen und Meilensteinen hilft zudem in der Orientierung und macht zudem das Endziel greifbarer. Die Goals sollten zudem stets realistisch und erreichbar sein.

7. Loben und belohnen

Die Logik hinter dieser Strategie ist einfach: Wird ein Mitarbeiter für eine geleistete Arbeit gelobt, insbesondere wenn diese zu Beginn eine Herausforderung darstellte, dann motiviert ihn das dazu, auch in Zukunft sein Bestes zu geben. Lob kann dabei auch mit einer Belohnung wie beispielsweise Gutscheinen Hand in Hand gehen.

Infrastruktur

8. Gutes Essen am Arbeitsplatz

Mit leerem Magen motiviert zu bleiben, ist ganz schön schwierig. Doch das ist nicht der Einzige Grund, warum ein Unternehmen gutes und gesundes Essen zur Verfügung stellen sollte: Eine Studie von Seamless hat gezeigt, dass 57% der Mitarbeiter sich dadurch besonders geschätzt fühlen. Zufriedenere Mitarbeiter sind auch motivierter und eher dazu bereit, sich für das Unternehmen ins Zeug zu legen. Für eine günstige und dennoch gesunde Verpflegungslösung bieten sich beispielsweise die smarten Kühlschränke von Snäx an.

9. Mental Health Breaks einführen

Eine von Mind durchgeführte Studie hat gezeigt, dass mehr als einer von fünf Angestellten sich bei der Arbeit krank meldete, um dem Stress am Arbeitsplatz zu entgehen. 42% denkt aus Stressgründen zudem über eine Kündigung nach, was zu weiteren Einbrüchen in der Motivation führt. Gute Leader wissen jedoch, dass es in ihrer Hand liegt, den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich eine Auszeit zu nehmen. Unterstützen können sie beispielsweise durch die Einführung von sogenannten Mental Health Breaks: Von ein paar freien Stunden nachmittags bis zu zusätzlichen Ferientage – alles hilft.

10. Flexible Arbeitszeiten

Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass es durch die heutige Technologie möglich ist von überall und zu jeder Zeit zu arbeiten. Es sollte also nicht überraschen, dass sich nun immer mehr Mitarbeiter flexible Arbeitszeiten wünschen. Eine Studie aus Grossbritannien hat zudem gezeigt, dass 79% der Angestellten bei flexiblen Arbeitszeiten Produktivitätsgewinne verzeichnen. Dass diese sogenannten Gleitzeiten auch in der Schweiz erwünscht sind, zeigt die Global Talent Study: Rund 84% wünschen sich flexible Arbeitszeiten. Dieses Arbeitssystem erlaubt es den Mitarbeitern dann aktiv zu sein, wenn sie am kreativsten und produktivsten sind.

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