5 Back-to-the-Office-Strategien für Unternehmer

Endlich ist es soweit: Wir dürfen raus aus den eigenen vier Wänden und zurück ins Büro! Ein Grund zur Freude, oder? Studien zufolge ist die Mehrheit der Erwerbstätigen da jedoch anderer Meinung. Durch gesunde Mitarbeiterverpflegung, einer Modernisierung der Räumlichkeiten und einem hybriden Arbeitsmodus können Unternehmen die Mitarbeiter jedoch wieder für den Büroalltag begeistern. 

Rund zwei Millionen Schweizer arbeiteten im 2021 aus ihren eigenen vier Wänden statt dem Büro. Wider der Erwartung vieler Unternehmen, war das Ergebnis dabei meist positiv: 37% der befragten Erwerbstätigen in einer im Februar 2021 durchgeführten Studie gaben an, im Homeoffice produktiver zu sein als im Büro. Andere 37% meldeten keine Steigerung jedoch auch keinen Rückgang der Produktivität. Damit dieses Niveau auch weiterhin erhalten bleibt, müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter jedoch erstmals wieder für die Rückkehr ins Büro begeistern. Laut einer Studie der Harvard Business School, wollen nämlich rund 81% der Befragten nicht wieder zurück ins Büro. Zumindest nicht vollständig. Eine in der Schweiz durchgeführte Studie kam auf ähnliche Ergebnisse. Der durch die Syndicom kreierte Homeoffice-Barometer zeigt deutlich, dass die Schweizer sich eine neue Arbeitsform wünschen. So gaben hier rund 89% der Befragten an, dass das Homeoffice auch in Zukunft zumindest teilweise erhalten bleiben soll. Lediglich 6% lehnten das Homeoffice kategorisch ab. 

Wie begeistere ich meine Angestellten also für das physische Office?

Die Pandemie hat viele Menschen dazu gebracht, die eigenen Prioritäten zu überdenken. Auch im Hinblick auf die Arbeit. Herauszulesen ist dies ebenfalls aus den oben erwähnten Befragungen. Was ist den Menschen also den Studienergebnissen zufolge im Moment am wichtigsten? Die Antwort ist eindeutig: Flexibilität und Gesundheit. Und genau auf diesen beiden Punkten kann ein Unternehmen nun aufbauen, um passende Strategien für die Rückkehr der Mitarbeiter ins Büro herauszuarbeiten. Wir stellen hier fünf mögliche Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten vor.

1. Gemeinsame Events organisieren

Eine Umfrage der Deloitte zeigt, dass der fehlende Kontakt zu den Arbeitskollegen die grösste Herausforderung für im Homeoffice tätige Mitarbeiter stellte. Für viele Unternehmen ist der Austausch untereinander zudem zentral für die Unternehmenskultur sowie Ideengenerierung. 

Dieses Bedürfnis nach Kollegen- wie auch Kundenkontakt bietet eine grosse Chance für Unternehmen, die Mitarbeiter für eine Rückkehr ins Büro zu begeistern. Der Büroalltag könnte hier mit gemeinsamen Aktivitäten aufgelockert werden. Beispiele hierfür sind die Organisation von Team-Lunchs oder aber auch Yoga-Lektionen im Freien. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es die Pandemie denn zulässt, auch Mitarbeiter-Parties.

2. Gestaffelte Rückkehr ins Büro

Viele Schweizer arbeiten seit bereits über einem Jahr im Homeoffice. Von einem Tag auf den anderen plötzlich wieder 100% physisch im Büro sein zu müssen, kann den einen oder anderen schon überfordern. Dies hat wiederum einen negativen Einfluss auf die Produktivität der Mitarbeiter. Aus diesem Grund lohnt es sich hier, die Rückkehr ins Büro – zumindest in den ersten Wochen – auf freiwilliger Basis zu gestalten. Die Mitarbeiter fühlen sich dadurch verstanden und sicher. Jenna Saponaro, Personalchefin der amerikanischen Marketing Agentur Postali, hat eine solche Strategie entwickelt und nennt sie at your own pace return policy. Beispielsweise könnten hier Eltern mit der Rückkehr ins Büro warten, da zwei Drittel von ihnen laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Respondi das Arbeiten in den eigenen vier Wänden im Moment bevorzugen. Zusätzlich wird somit eine Überfüllung der Büroräume verhindert, was es einfacher macht die Social Distance Regelungen weiterhin zu befolgen. Stichworte hierfür sind gestaffelte Zeitpläne und Schichtarbeit.

3. Gesunde und schnelle Snäx

Die Zeit in den eigenen vier Wänden hat dazu geführt, dass die Menschen der eigenen Gesundheit mehr Gewicht verleihen. Hier haben sie sich zahlreiche gesunde Gewohnheiten angeeignet

Dazu gehört neben einem regelmässigen Schlafrhythmus zum Beispiel auch eine gesunde Ernährung. Das Unternehmen kann es den Mitarbeitern nun ermöglichen, dieses gesunde Verhalten auch im Büro beizubehalten. Also, wieso nicht gesunde Snacks und Meals zur Verfügung stellen? Das Problem: Die Mitarbeiterverpflegung in einer Mensa kann in diesen Zeiten ganz schön schwierig sein. Immerhin ist stets unklar, wie viele tatsächlich ins Büro kommen. 

Eine Lösung hierfür bieten wir hier bei Snäx an. Durch unsere smarten Kühlschränke hat der Mitarbeiter über die Snäx App rund um die Uhr Zugriff auf gesunde und köstliche Meals, Snacks und Getränke. Die monatlich tiefen Kosten und flexiblen Vertragskonditionen stellen dabei in diesen unsicheren Zeiten ein weiteres Plus dar. 

4. Frischen Wind ins Büro bringen

Zeit für ein Umstyling! Nicht der Mitarbeiter, sondern der Büroräume. Eines ist inzwischen klar: Das Homeoffice bleibt vorerst zumindest teilweise erhalten. Dies bedeutet auch, dass nicht alle Arbeitsstationen täglich in Gebrauch sind. Eine Modernisierung des Büros macht hier deshalb Sinn. Auch weil noch immer die Abstände zwischen den Arbeitsplätzen gewahrt werden müssen. 

Eine Umstrukturierung der Räumlichkeiten kann nicht nur dabei helfen, den Mitarbeitern ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, sondern auch die Inspiration und den Ideenaustausch anzukurbeln. Sogenannte ‘Collaboration Spaces’ bieten beispielsweise höchste Flexibilität für die Mitarbeiter, sowie bessere Konditionen für das Networking an. Wie genau das Office der Zukunft aussieht haben wir in unserem letzten Blogeintrag beschrieben.

Eine andere Idee wäre die Einführung von Standing Desks, welche gleich mehrere gesundheitliche Vorteile über reduzierte Rückenschmerzen bis hin zu erhöhtem Energieleveln mit sich bringen.

5. Am wichtigsten: Zuhören.

Man darf nicht vergessen, dass wir alle eine Krise durchgemacht haben und das vergangene Jahr von Unsicherheit geprägt war. Viele Mitarbeiter leiden deshalb unter Angstzuständen und Stress, darunter finanzielle Sorgen und Angst vor dem Coronavirus. Es liegt nun mitunter auch an den Unternehmen, den Mitarbeitenden Sicherheit zu vermitteln. 

Hierfür ist es zentral, die Bedürfnisse der Mitarbeiter genau zu kennen, um ihnen auch gerecht werden zu können. Die wohl effektivste Lösung hierfür ist die Durchführung von Mitarbeiterbefragungen, bei denen gezielt Covid-bezogene Sorgen abgefragt werden. 

Zudem ist es wichtig, dass die Führungspersonen den Mitarbeitern nun viel Aufmerksamkeit schenken und ihre geleistete Arbeit zur Genüge würdigen. Hier bietet sich die Einführung von regelmässigen Check-Ins im eigenen Team an, damit sich die Mitarbeiter gut vernetzt und somit weniger unsicher und abgelenkt fühlen. 

Zum Schluss lässt sich sagen...

Zentral ist in dieser Zeit für Unternehmen und deren Führungskräfte vor allem eines: Präsent sein und den Mitarbeitern viel Aufmerksamkeit widmen. Wer auf die Mitarbeiter eingeht, wird auch eine passende Rückkehr-Strategie finden, von der der Büroalltag auch nach dem Ende der Krise profitieren wird. 

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