Warum dein Mittagessen am Arbeitsplatz von hoher Qualität sein sollte

Die Ernährung ist in jeder Lebenssituation von zentraler Bedeutung für die Gesundheit. Da wir die meiste Zeit unseres Tages am Arbeitsplatz verbringen, ist es umso wichtiger, dass wir dort regelmässige und qualitativ hochwertige Mahlzeiten zu uns nehmen. Doch ein stressiger Arbeitsalltag voller Meetings steht oft im Weg einer entspannten Mittagspause. Aus diesem Grund greifen viele Mitarbeiter zu ungesunden bzw. unausgewogenen Nahrungsmitteln. So lautet das Motto beim Mittagessen leider oft: Hauptsache schnell – und es macht satt. Da klingt das Angebot der Dönerbude um die Ecke beispielsweise ganz schön verlockend. Ein gesundes Mittagessen sieht da anders aus. Durch das Priorisieren von Schnelligkeit über Qualität kommen häufig viel zu wenig Vitamine und Mineralstoffe, dafür aber umso mehr Fette und Kalorien auf den Teller.

Ein Mittagessen mit Folgen

Eine wenig ausgewogene Mahlzeit versorgt den menschlichen Körper nicht mit den notwendigen Nährstoffen. Folglich sind wir auch nicht in der Lage, bei der Arbeit die erwartete Leistung zu erbringen. Wer sich trotz stressigem Arbeitsalltag bemüht, gesunde Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, profitiert allerdings. Unter anderem von den folgenden fünf Punkten:

1. Steigerung (körperlicher) Leistungsfähigkeit

Werden dem Körper gesunde Nährstoffe und Vitamine gefüttert, dann fällt ihm der Stoffwechsel auch einfacher. Dies führt wiederum zu einer Steigerung von Konzentration, Fokus und Produktivität. Hier eignen sich vor allem gesunde Fette wie Hülsenfrüchte und Nüsse. Bonus: Wen es nach Feierabend ins Fitnessstudio zieht, wird ebenfalls eine Steigerung in der körperlichen Leistung bemerken.

2. Stressresistenz verbessern

Dieser Punkt hängt mit dem vorherigen zusammen. Wer konzentriert arbeitet, ist automatisch effizienter und kann so mit Stresssituationen besser umgehen. Doch nicht nur das: Gesunde Nahrungsmittel – beispielsweise Omega-3-reicher Lachs – dämpfen zudem die bei Stress ausgeschütteten Hormone. Wieder andere sorgen dafür, dass der Blutzucker nicht nach oben schiesst, was zu Stress führen würde.

3. Reduziert Müdigkeit

Eine ausgewogene Ernährung hält also den Blutzucker stabil. Was heisst das konkret für den Körper? Er hat langfristig mehr Energie. Das Müdigkeits-Loch am Nachmittag kann so also umgangen werden. Wichtig ist hier, dass genügend Proteine und gute Fette zu sich genommen und auf Zucker verzichtet werden. Avocado, Nüsse und Samen sind beispielsweise grossartige Muntermacher für den Körper. Ein weiteres Plus: Nachts schläft man besser ein und startet den nächsten Arbeitstag bereits erholt und voller frischer Energie.

4. Bessere Laune

Forscher der University of California haben festgestellt, dass die Stimmung und Verdauung sehr eng miteinander verbunden sind. Dies liegt an aneinander gekoppelten Nervenbahnen. Das funktioniert so: Wenn sich der Verdauungstrakt wohl fühlt, dann werden Glückshormone ausgeschüttet. Man fühlt sich ausgeglichener und der Arbeitsalltag ist automatisch einfacher zu bewältigen.

5. Prävention

Eine gesunde Ernährung hilft nicht bloss dabei, den Arbeitsalltag besser zu bewältigen und produktiver zu sein. Auch langfristig bringt sie zahlreiche Vorteile mit sich. Die wahrscheinlich wichtigste ist folgende: Sich ausgewogen zu ernähren reduziert das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder bestimmte Krebserkrankungen.

Hier kommt der Arbeitgeber ins Spiel

Gesundes Essen am Arbeitsplatz führt also zu glücklicheren, produktiveren und weniger gestressten Mitarbeitern. Aus diesem Grund macht es Sinn, als Führungskraft die Angestellten zu einer ausgewogenen Ernährung zu ermutigen. Eine mögliche Strategie hierfür wäre beispielsweise gesunde Nahrungsmittel gleich am Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Wenn sich das Umfeld um eine gesunde Ernährung bemüht, ist es wahrscheinlicher, dass der einzelne Mitarbeiter dies ebenfalls tut – auch über die Arbeitszeiten hinaus.
Zusätzlich trägt das Bereitstellen von Essen im Unternehmen zu der allgemeinen Zufriedenheit und Motivation bei der Arbeit bei, da sich die Mitarbeiter geschätzt fühlen. Ernährung ist ihnen wichtig und Unternehmen, welche sich Mühe geben, ihnen diese zur Verfügung zu stellen werden bevorzugt. Dass die Schweizer einen hohen Wert auf gesunde Ernährung legen, hat eine Studie der Universität St. Gallen gezeigt: Den Ergebnissen zufolge hält 91% der Befragten bei der Gestaltung ihres Alltags die Ernährung für ein zentrales Thema. Zudem gab 68% an, aus diesem Grund immer häufiger zu regionalen Produkten zu greifen. Diese Bedürfnisse kann ein Unternehmen beispielsweise durch den Einsatz von Snäx’ smarten Kühlschränken decken: Die preisgünstigen Gerichte sind ausgewogen, stets frisch und vielfältig. Zudem wird ein besonderes Auge auf die Zutaten geworfen, die allesamt natürlich sind und aus möglichst lokaler Produktion stammen.

Was macht qualitativ hochwertiges Essen aus?

Nun wissen wir alle, dass gesunde Nahrungsmittel wichtig sind. Gesund essen heisst vor allem eines: Möglichst Frisches essen. Je mehr Lebensmittel verarbeitet, gekocht oder gelagert werden, desto eher verlieren sie an Nährwert. Je weniger ein Nahrungsmittel verarbeitet ist, desto höher ist also auch die Qualität. Rohkost ist hierfür ein gutes Beispiel: Frisches, knackiges Gemüse enthält viele Vitamine, die beim Kochen verloren gehen. Zudem regen die enthaltenen Ballaststoffe die Verdauung an. Worauf sollte man sonst noch achten? Dass die Lebensmittel regional sowie saisonal sind, denn auch beim Transport gehen wiederum viele Vitamine verloren. Zudem sind lokale Produkte nachhaltiger.

Schneller Qualitätscheck

Mittagspausen dauern nicht immer lange genug, um komplizierte Background Checks des Essens anzustellen. Um die Qualität einer Mahlzeit auf die Schnelle zu überprüfen, kann man zusätzlich zu den oben genannten Hinweisen folgende zwei Checks durchführen:

Zutatenliste checken

Als Faustregel gilt: Je kürzer und verständlicher, desto besser. Ist die Liste voll mit unbekannten Fachbegriffen, lässt man am besten die Finger davon. Zudem spielen die ersten drei Zutaten auf der Liste die grösste Rolle, denn sie werden stets in der Reihe der Quantität genannt. Wenn also zum Beispiel Zucker an oberster Stelle steht, dann besteht das Produkt hauptsächlich daraus. Auch in diesem Fall sucht man lieber nach Alternativen.

Ablaufdatum überprüfen

Das Ablaufdatum auf der Packung liegt weit in der Zukunft? Mit grosser Wahrscheinlichkeit sind die Zutaten dieses Gerichts nicht sehr nahrhaft und vitaminreich. Viel eher sind sie voller Konservierungsstoffe. Produkte mit kürzerer Haltbarkeitsdauer – beispielsweise Früchte und Gemüse – stehen für hohe Qualität.

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